13. Januar 2020
Oh je, schon so lange habe ich euch keine Neuigkeiten mehr zukommen lassen. Was soll ich sagen. Zuerst einmal allen viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr. Bis zum 15. Januar darf man dies - so steht es irgendwo geschrieben - noch wünschen. Bei uns waren die Zeiten sehr turbulent. Einerseits hielt, und hält uns noch, der Gesundheitszustand von Tirass in Trab. Andererseits war es ein tolle Zeit mit meiner Familie und unseren Neujahrsgästen. Doch alles der Reihe nach. Tirass hatte nach wie...
16. Dezember 2019
Nach über zwei Wochen sind wir wieder daheim in Montabone angekommen. Zwischen meinem Bad im eisigen Waldsee und heute liegen wundervolle Wintersonnentage im Wallis und etwas kühlnasse im Aargau. Das kühle Nass hält sich hier immer noch. Ich weiss kaum mehr, was hinter dem nächsten Hügel liegt. Es kommt mir so vor, als ob über das Piemont seit Wochen ein Deckel aus Regen, Wolken und Nebel gefallen ist. Und so ist es, seit Anfang November haben wir mehr oder weniger Dauerregen. Das...
02. Dezember 2019
Wie ihr wisst, bin ich wieder in Montana. Tirass und ich geniessen den Schnee und unternehmen lange und wunderschöne Wanderungen. So auch heute Morgen, es sollte einen ausgeschilderten Weg von 9 km entlang gehen. Wunderbare Winterlandschaft und tief verschneite Wälder. Ja, und dann kamen wir an diversen kleinen und zugefrorenen Waldseen vorbei. Schon beim ersten See kam Tirass wahrscheinlich ein verführerischer Duft entgegen, er musste sicherheitshalber an die lange Leine. Beim nächsten See...
28. November 2019
Bei unserer Abwesenheit vor zwei Wochen hatte Stevo im Sinn, mit dem Aushub bei der Einfahrt für die Verlegearbeiten zu beginnen. Im Wissen darum, dass Regen angesagt war, haben wir gemeint, er könne doch bei Schlechtwetter rasch den sehr groben Verputz im Weinkeller entfernen, und durch eine neuen, glatten versehen. Von einer glücklichen Fügung bei so viel Regen zu sprechen, ist wohl etwas übertrieben, aber diese grossen Niederschlagsmengen haben - nachdem der Verputz im Weinkeller weg...
26. November 2019
Nach wochenlangen Regenfällen ist es nicht verwunderlich, dass die Hänge im Piemont ins Rutschen kommen. Keiner unserer Nachbarn kann sich an solche Wassermassen erinnern. Rund 140 Strassen sind gesperrt, viele Dörfer sind von der Umwelt abgeschnitten, und es ist kein Ende des Regens in Sicht. Nach wundervollen Wintertagen in Montana hat uns Montabone seit gestern wieder. Wobei, am liebsten hätten wir gerade wieder kehrt gemacht. Ihr könnt euch die Schlammmassen nicht vorstellen. Unsere...
19. November 2019
Wie bereits im letzten Eintrag erwähnt, machen wir momentan einige Tage Pause in Montana. Es ist ein absolutes Wintermärchen, welches wir hier erleben. Zuerst einen Tag Schneefall, dann ein Tag purer Sonnenschein, dann wieder Schneefall. Euch muss ich nicht erklären, wie es einen Tag nach intensivem Schneefall aussieht. Einfach traumhaft. Tirass und ich verbringen Stunden im Schnee, die Winterwanderwege sind einmalig. Leider kann Roberto nicht mittun, wie er gerne möchte, er ist erkältet....
11. November 2019
Wir haben für diese Saison unsere letzten Gäste verabschiedet, und urplötzlich ist es sehr still geworden. Kein Frühstück mehr richten, die Zimmer sind alle bereit für einen kurzen Winterschlaf, und Stevo ist bereit, um mit den diversen Arbeiten zu beginnen. Wir dürfen wiederum auf eine tolle Saison zurückblicken, und auch die Aussichten auf das 2020 geben zur Freude Anlass. Dieses Jahr müssen wir die Arbeiten relativ gut planen, da wir uns einerseits über Silvester wieder über ein...
25. Oktober 2019
Dieser Eintrag ist wohl etwas ungewöhnlich, ist aber nicht an den Haaren herbeigezogen. Er hat einen fülligen Ansatz, verdünnt sich in der Mitte, bis er zum Schluss hin wiederum an Volumen gewinnt. Das Ganze begann vor gut 12 Jahren. Damals war ich der Meinung, lange Haare würde ich niemals tragen können, zu fein seien meine. Der Zufall wollte es, dass ich in Wildegg den Bericht über eine Neueröffnung eines Coiffeursalons schreiben musste. Und der Haarkünstler Engin Mert sprach immer...
13. Oktober 2019
Günther haben wir von den Vorbesitzern der Casa Fossello übernommen. Er wurde nicht aktiv in das Uebernahmeprotokoll wie etwa die Betten, die Nachttische, die Tische oder Stühle übernommen, er war einfach da. Etwas blass stand er mal dort, mal hier. Er war und ist so durchscheinend und nichtssagend, dass man ihn glatt übersieht - vor allem, wenn man nach ihm sucht. Denn, wenn wir ihn brauchen, dann dringend. "Weisch du, wo der Günther isch?" meine schon fast verzweifelte Frage gestern....
28. September 2019
Es war vor einigen Tagen, als unser Tirass wieder einmal einer seiner viel zu vielen Epilepsieanfälle hatte. Die momentanen Medikamente scheinen einfach nicht zu helfen, ab Montag stellen wir dann die Medikamentation um. Aber zurück zum Tag des Geschehens. Nach seinem Anfall schien er gut erholt, und strebte auf noch etwas wackeligen Beinen dem offenen Tor zu, welches zum Feld unterhalb unseres Hauses führt. Für uns eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit, dort irgendwie weiterzukommen. Nun,...

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