Rückblende

Oh je, schon so lange habe ich euch keine Neuigkeiten mehr zukommen lassen. Was soll ich sagen. Zuerst einmal allen viel Glück und Gesundheit im neuen Jahr. Bis zum 15. Januar darf man dies - so steht es irgendwo geschrieben - noch wünschen. Bei uns waren die Zeiten sehr turbulent. Einerseits hielt, und hält uns noch, der Gesundheitszustand von Tirass in Trab. Andererseits war es ein tolle Zeit mit meiner Familie und unseren Neujahrsgästen. Doch alles der Reihe nach. Tirass hatte nach wie vor alle zwei Wochen seine Epilepsie-Anfälle. Nach einer Erhöhung der Medikamente hatten wir einen anderen Hund. Das will heissen, dass sich Tirass total veränderte. Er war den ganzen Tag nicht er selbst, wankte und wollte überhaupt nicht auf Wanderung. Der Grund: nur eine kleine Erhöhung der Dosierung und eine - uns unerklärliche - Gewichtsabnahme führte dazu, dass die Dosis zu hoch war. Wir machen uns riesige Sorgen, und am kommenden Mittwoch wird er von Kopf bis Fuss untersucht. Wir sehen, dass er sich nicht wohl fühlt. Und wir müssen uns wohl in nächster Zeit die Frage stellen, wie viel wir unserem Tirass noch zumuten können. Wir hoffen einfach, dass nach den Untersuchungen der Tierarzt eine gute und behandelbare Erklärung für seine Schwäche hat.

Nachdem wir den 24. Dezember in trauter Zweisamkeit verbrachten, freuten wir uns auf die Ankunft von Christoph mit seiner Partnerin Nana und ihrem Sohn Kota. Er ist ein toller Junge von 5 Jahren, und fordert mich - sprachlich - ganz gehörig. Denn er beherrscht neben Japanisch noch Englisch. Und trotzdem mein Englisch nicht gerade rühmenswert ist, hatten wir tolle Tage zusammen. Er liebt unseren Hund, und Tirass selber ist so tolerant und ruhig unserem kleinen Kota gegenüber. Ja, und plötzlich waren sie da, die "grossmütterlichen" Gefühle. Wenn er seine Hand auf den Spaziergängen einfach so in meine stahl, lief mir das Herz über, man könnte ihn immer wieder in die Arme nehmen. Am 26. reisten dann Thomas mit seiner Marielle an - die Familie war komplett. Ich habe so das Gefühl, dass mir der Himmel diese zwei Frauen für meine Söhne gesandt hat.

Am 30. Dezember kam ich etwas ins Trudeln. Nana hatte eine veritable Magengrippe, die Neujahrsgäste waren unterwegs. Kurzerhand wurde die kleine Familie in unser eigenes Gästezimmer gezügelt, damit meine gute Seele Diana die Zimmer für die Gäste vorbereiten konnte. Gegen Mittag war auch Roberto mit dieser Magengeschichte ausser Gefecht gesetzt. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich etwas nervös wurde. Schlussendlich aber hatten wir alles im Griff. Christoph und Nana reisten mit Kota einen Tag später als geplant mit meinem Auto in Richtung Zürich.

Doch auch zwei unserer Gäste ereilte das gleiche Schicksal, "Montezumas" Rache suchte auch sie heim. So kam es, dass auch unsere Neujahrsgäste die Heimreise einen Tag später antraten. Der Arzt in Montabone bestätigte unsere Befürchtung; es war ein Virus in Umlauf. Zum Glück hatten wir tolles Wetter, so spielten wir mit unseren gesunden Gästen einige Partien Petanque - für mich das erste Mal.

Und nun? Nach einer weiteren Woche "Ferien" in Rupperswil sind wir nun wieder daheim. Und bereits jetzt laufen die Vorarbeiten für die neue Saison. Das eine oder andere Zimmer muss neu gestrichen werden. Vor allem aber kümmern wir uns die nächsten Tage um unseren Tirass. Drückt uns die Daumen.

 

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Bernadette (Montag, 13 Januar 2020 23:21)

    Liebe Bea, lieber Roberto
    Ich freue mich, wieder einige Neuigkeiten von euch zu lesen. Es stimmt mich allerdings schon traurig, dass euch Tirass so viel Sorgen bereitet. Ich hoffe für euch das Beste.
    Ich wünsche euch und deinen Söhnen mit den liebenswerten Frauen und Kota alles Gute, Zuversicht und eine gute Zeit.
    Wer weiss, vielleicht sehen wir uns dieses Jahr wieder in Montabone!
    Liebe Grüsse Bernadette und Beat

  • #2

    Werner Fehlmann (Dienstag, 14 Januar 2020 10:32)

    Das war ja eine turbulente Jahreswende.... dagegen hatte ich mit zwei Kollegen eine entspannte warme Zeit in Sante Maxime an der Côte d' Azur. Denn Stress mit Epilepsie hatte ich by meinem Yorkshire Terier Teddy selig auch erlebt. Es macht einem Hilflos und ausgeliefert.... nicht schön � Nach einiger Zeit war dann Teddy mit der täglichen Tablette richtig eingestellt. ✌️ Nach 13 Jahren ist er aus andern Gründen von der Welt gegangen. Mit den besten Wünschen zum 2020 grüsste euch Alle, Werner ��