Wir starten

Endlich, am Samstag begrüssen wir unsere ersten Gäste in diesem Jahr – ein besonderer Augenblick. Die Freude ist gross, wir sind fast ein wenig nervös. In den letzten 10 Tagen haben wir Ferientage in der Schweiz genossen. Endlich konnte ich wieder meine Söhne und Schwestern sehen, es waren besondere Augenblicke. Mit einem etwas mulmigen Gefühl strebte ich am 7. Juni der Schweizer Grenze entgegen. Mulmig, weil die Grenze ja nur einseitig – von Italien – geöffnet war. Aber ich wusste, dass ich als Schweizerin so oder so einreisen durfte – ungewohnt war es trotzdem. Aber meine Sorgen waren unbegründet. Auf der italienischen Seite keine Grenzbeamtenseele, und am Schweizer Zoll wurde ich gefragt, ob ich für Einkäufe nach Italien gereist sei. Also, der Zöllner hat gar nicht darauf geachtet, dass ich mit einem italienischen Nummernschild anrollte.

 

Nach einer Stippvisite im Aargau ging die Reise weiter ins Wallis. In Montana stand natürlich das Wandern auf dem Tagesprogramm. Dank der momentan guten Verfassung von Tirass konnten wir grössere Touren unternehmen. Wir hoffen, dass es so bleibt. Er hat etwas an Gewicht zugelegt und ist auch kräftiger geworden. Die Anfälle kommen momentan so alle fünf Wochen. Immer noch recht häufig, aber wir haben uns an den Gedanken gewöhnt, dass unser Hund wohl zu denen gehört, welche nicht therapierbar sind.

 

Seit gestern sind wir wieder in unserer Casa, und die Arbeiten im und ums Haus sind fast beendet. Da es in der ganzen letzten Woche fast ausschliesslich geregnet hat, konnte Stevo erst heute die Einfahrt etc. neu einkiesen. Dem Unkraut wird morgen der Garaus gemacht, die Rosen bekommen den längst fälligen Schnitt, und am Freitag kommt dann der Rasenmäher zum Einsatz. Diana hatte während unserer Abwesenheit die Gästezimmer hergerichtet, am Freitag werden dann noch die Fenster geputzt. Hoffen wir, dass mit dem Regen nun Schluss ist. Schlussendlich pützeln auch wir uns raus, am Freitag ist Coiffeurtag. Nicht, dass man uns nicht mehr erkennen würde, es hat sich vom Tag her einfach so ergeben.

 

Wir wurden in der Schweiz immer wieder mit der Frage konfrontiert, wie es denn mit dem täglichen Leben in Italien so sei. Kurz gesagt, wie beispielsweise in Deutschland. In den Geschäften muss man eine Maske tragen, die Temperatur wird nur noch selten gemessen. Ansonsten ist das Maskentragen nur noch dann nötig, wenn beispielsweise auf dem Markt der Abstand nicht eingehalten werden kann. Beim Restaurantbesuch braucht es die Maske nur beim Eintreten, am Tisch nicht mehr. Und wenn man draussen sitzt, erübrigt sich diese sowieso. Wir waren vor unseren Ferientagen noch auswärts essen, es war gemütlich und ausgezeichnet wie immer. Eigentlich müsste man jetzt die Strände und Städte besuchen, nie hat man mehr Platz als in diesem Sommer. Und bei uns? Da hat es wie gewohnt genügend Platz und wenn gewünscht jede Menge Privatsphäre.

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Jasmine (Samstag, 20 Juni 2020 09:44)

    Wünsche euch einen guten Start und viele Gäste. LG.

  • #2

    Markus Sarmenstorf (Sonntag, 21 Juni 2020 20:06)

    Startet gut, den tollen Gastgeber sollen wunderbare Gäste begegnen.