Familienferien

Der Wanderurlaub liegt schon in weiter Ferne. Das Nachhausekommen war nicht gerade das, was wir erwartet haben. Während unserer Abwesenheit hatte der Buchsbaumzünsler ganze Arbeit geleistet, und unsere acht wunderschön gross gewachsenen Buchskugeln waren nur noch jämmerlich verdorrte Dinger. Da gab es nur noch eines: aus den Kübeln hieven und in der Feuerstelle verbrennen - und natürlich Ersatz beschaffen. Die neuen buchsähnlichen Pflanzen sollen nun resistent gegen den Zünsler sein. Nur sehen sie halt noch etwas klein aus, aber sie sollen schneller wachsen als der Buchs. Während der Zünsler ganze Arbeit leistete, war Stevo mit unserem Keller und dem neuen WC noch nicht so weit, wie wir es uns gewünscht hätten. Kam hinzu, dass die Zeit langsam knapp wurde, in drei Tagen wurden die nächsten Gäste erwartet. Da mussten wir nun alle auf gut Deutsch etwas in die "Hosen". Neue Pflanzen setzen, jäten, mähen, den Staub von Stevos Kellerarbeit eliminieren, und, und, und . . . Zwei Stunden bevor unsere Gäste eintrafen, war alles fertig. Die Gäste, das waren meine Söhne und die WG-Gspänli von Christoph. Einen Tag später traf dann noch seine Freundin mit ihrem kleinen Sohn ein - die Familie war komplett. Das Planschbecken für den Kleinen war so gross, dass auch die Erwachsenen Gefallen daran fanden. Das Problem war nun, die rund 3500 Liter Wasser  nach und nach so abzulassen, dass es uns nicht den ganzen Hang wegschwemmte.

Seit zwei Tagen haben wir wieder Normalbetrieb, die Saison beginnt dann so richtig wieder Ende August. Bis dahin müssen wir noch den einen oder anderen "Bürokram" erledigen. Auch bereitet uns "Tirass" grosse Sorgen, seine Anfälle werden wieder sehr häufig. Zwar erholt er sich schneller davon als noch vor einem halben Jahr, aber sie sind trotzdem zu häufig. Wir hoffen auf Besserung mit den neuen Medikamenten, drücken Sie uns, resp. Tirass, die Daumen.

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