Tirass

Unser Tirass: Stolz und ab und zu etwas stur - wir möchten ihn nicht anders haben.
Unser Tirass: Stolz und ab und zu etwas stur - wir möchten ihn nicht anders haben.

Seit Juli 2017 bereichert unser Grosser Schweizer Sennenhund "Tirass" unser Leben. Ja, in der gästefreien Zeit bestimmt er es sozusagen auch. Täglich bin ich mit ihm bis zu 10 km unterwegs, wir sind also ziemlich fit. Mit dem kleinen Unterschied, dass ich dann ganz gerne die Beine etwas hoch lagere, er aber bereits wieder mit dem Ball im Maul auf ein Spiel wartet. Aber da ich - meistens - sein Chef bin, bestimme ich, wann und wie gespielt wird. Wir üben natürlich auch das ganze Gehorsam-ABC mit dem Hundetrainer, und der ist meist zufrieden. Wer die Rasse kennt, weiss, dass unser Tirass ein gehöriger Sturschädel sein kann. Das tönt alles nach Idylle, aber vor rund einer Woche hat Tirass uns einen ganz gehörigen Schrecken eingejagt. Er hatte mitten in der Nacht einen epileptischen Anfall. Wer dies kennt, weiss, wie schlimm das ist. Noch eine geraume Zeit danach war er völlig orientierungslos, bellte alles und uns an, und musste im Haus zuerst alles neu beschnuppern. Natürlich war unser erster Gang am nächsten Morgen zum Tierarzt. Er bestätigte unsere Befürchtung. Und erst im Nachhinein wurde es uns klar, dass er bereits vor einem halben Jahr einen Anfall hatte, wir diesen aber einem Insektenstich zuordneten. Jetzt hoffen wir, dass die Abstände nicht kleiner werden. Denn dann können glaub ich Tirass, und wir auf jeden Fall, ganz gut damit leben. Vor allem aber braucht unser toller Hund so keine Medikamente.

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Kommentare: 4
  • #1

    Bernadette (Freitag, 11 Januar 2019 09:57)

    Euch und Tirass alles Gute!

  • #2

    Esther Gebhard (Samstag, 12 Januar 2019 22:45)

    Oh! Das tut mir leid für euch und natürlich für Tirass. Ich wusste gar nicht, dass Tiere auch solche Anfälle haben können. So hoffe ich für euch und euren tollen Hund, dass ihr recht gut damit klar kommt.
    Liebe Grüsse an euch und in die wunderschöne und heimelige Casa Fossello. Esther

  • #3

    Werner Fehlmann (Sonntag, 13 Januar 2019 00:28)

    Da verstehe ich euern Schock. Wie ihr wisst hatte ich einen Yorkshire Terrier selig 2000-14. Er erlitt ebenfalls Epi Anfälle im alter von 6-7 Jahren. Nach der ersten Aufregung und Arztbesuch, verabreichte ich ihm wöchendlich ein Tablettchen. Damit war bis zu seinem Ableben das Problem gelöst, ohne erkennbare Nebenwirkungen.
    Gestorben ist Teddy etwas frühzeitig mit 13 1/2 Jahren aus andern Gründen. Ich bin überzeugt, dass ein Medi nicht schadet, aber wiederholte Anfälle beeinträchtigen sicher die allgemeine Gesundheit.
    Wünsche euch und Tirras ein gutes Jahr. lg Werni

  • #4

    Esther Berner (Sonntag, 13 Januar 2019 09:37)

    Oh, das tut mir so leid für alle drei. Das hat euch bestimmt einen zünftigen Schrecken eingejagt. Hoffen wir das Beste!