Die Sache mit dem Nachtessen

Neben der Bewilligung für die Führung eines B&B haben wir natürlich auch so einige Auflagen bekommen. So beispielsweise, dass wir nur drei Zimmer anbieten dürfen. Das vierte ist für - na ja. Auch müssen wir durchs Jahr hinweg 3 Monte den Betrieb schliessen. Das Positive an diesern Vorschriften ist, dass wir dadurch von der Mehrwertsteuer befreit sind. Und das will etwas bedeuten, denn immerhin beträgt diese 22 Prozent. Eine weitere Einschränkung ist, dass wir keine Essen, ausser natürlich das reichhaltige Frühstücksbuffet, anbieten dürfen. Aber mal ehrlich. Wer am Anreisetag etwas müde ankommt, will ja nicht gleich wieder "vo Huus", und ein Restaurant aufsuchen. Also bieten wir für die Neuankömmlinge das Nachtessen an. Und natürlich dürfen dann auch die bereits anwesenden Gäste mit von der Partie sein. Da ist es in den letzten 3 Monaten schon vorgekommen, dass wir eine ordentliche Tafel beieinander hatten. Ich persönlich liebe ja solche Tavolatas. Und wenn dann keine "Neuen" zu erwarten waren, kamen doch die Gäste auf die Idee, nach dem Frühstück abzureisen, um dann am Nachmittag  - natürlich von der Reise völlig ermattet  - wieder anzukommen. Roberto und ich wissen, dass sich unsere Kochkünste sehen und geniessen lassen können. Aber die piemontesische Küche hat so viel Genussvolles parat. Es wäre schade, diese Köstlichkeiten nicht zu entdecken. Deshalb gibt es halt Augenblicke, in welchen wir mit fast aufgeweichtem Herz doch Nein sagen, und wenn gewünscht auch das Taxi bestellen, oder gar selber chauffieren.

Heute hat es auch wieder ein Rezept auf die Homepage geschafft, das Spargeltörtchen auf einem Robiolaspiegel - en Guete.

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