Verpackungskünstler

Wir sind es gewohnt, dass man zum Einkaufen eine Tasche mitnimmt. Sie haben es vielleicht schon selber im Urlaub beobachtet, das die Italiener mit ganz vielen Säcken den Markt verlassen. Obwohl wir stets mit dem Hinweis, man bräuchte uns die Sachen nicht einwickeln und dann noch in Plastiktaschen verstauen, wurde anfänglich ingnoriert. Auf dem Markt ist der Plastik nun weg, das Papier um das Gemüse darf von mir aus bleiben. Im Laden wird beispielsweise das Fleich in ein Plastikschälchen verpackt, um dann noch zusätzlich in einem Plastiksack zu verschwinden, bevor der Einkauf mit einem freundlichen Lächeln über die Theke gereicht wird.  Mittlerweile schliessen wir schon fast Wetten ab, mit wie viel Hüllen wir das Eingekaufte erhalten. Die höhere Zahl gewinnt meistens.

Neben dem Verpacken ist auch das Verstecken beliebt. Das heisst, der Kühlschrank, das Türchen zum Keller, kurz, alles was vielleicht nicht so ins Auge des Ästheten passt, wird mit einem Vorhang versehen. Egal, ob Roberto, das ist der mit dem tollen Aperobuffet, unzählige Male den Vorhang zum Kühlschrank zurückschieben muss, er tuts. Also ich würde mir die Mühe nicht machen, den Kühlschrank hat ja mittlerweile jeder gesehen.

Das sind die uns sympathischen Marotten, und wir sind sicher nicht davor gefeit, die eine oder andere mit der Zeit zu übernehmen.

In keiner Weise sympathisch ist uns das Gebahren des Zollagenten, welches mittlerweile schon fast selbstherrliche Züge annimmt. Heute gehts in eine nächste Runde mit dem Vorlegen von weiteren, bereits schon einmal zugesandten Formularen.  Eines ist sicher, wenn wir endlich grünes Licht bekommen, lesen Sie als Titel des Eintrages: "HURRRRRAAAAAHH". A dopo